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Backsteinhäuser in Tampere

Die Großstadt Tampere hat ca. 240.000 Einwohner und liegt im Süden Finnlands, in der Provinz Pirkanmaa. Diese Stadt verkörpert die Entwicklung Finnlands von einer landwirtschaftlich geprägten und dünn besiedelten schwedischen Provinz über einen Industriestaat, bis hin zu einer technologisch und gesellschaftlich außerordentlich fortschrittlichen demokratischen Republik. 

Natürlich spielt die Industrie auch heute noch eine große Rolle in Finnland, aber nicht mehr in dem Maße wie um 1900 und 1950. Als Symbol für diese Entwicklung können die roten Backsteingebäude gelten. Kurz gesagt: Die Geschichte der Backsteinhäuser ist Industriegeschichte. Sie bilden einen Kontrast zu den Ferienhäusern in Finnland, von denen es in der Region zahlreiche gibt. Suchen Sie nach einem Ferienhaus in Finnland? bei uns finden Sie eine große Auswahl. 


Industrie in Tampere

Tampere ist eine recht junge Stadt. König Gustav III. von Schweden (1746 - 1792) gründete sie im Jahr 1779. Sie hieß damals auf Schwedisch "Tammerfors". Schon Ende des 18. Jahrhunderts wurden Papierfabriken in Tampere gegründet. Im 19. Jahrhundert war die Textilindustrie mit großen Baumwollfabriken der dominierende Sektor. 

Erst ab 1970 wurden nach und nach die alten Fabriken stillgelegt. Die meisten Fabriken waren aus rotem Backstein gebaut, ebenso, wie viele Wohnhäuser. Zahlreiche alte Fabrikgebäude, die Backsteinhäuser von Tampere, sind erhalten geblieben, haben aber größtenteils ihre Funktion gewechselt. Der Wandel ist z.B. im Stadtbezirk Viikinranta zu erkennen: Dort sind inzwischen ehemalige Fabriken und Lagerhäuser zu Wohngebäuden umgestaltet worden, so entstanden auch attraktive Loftwohnungen.

Museen in alten Backsteinhäuern in Tampere

Das Museumszentrum Vapriikki, das einige wichtige Museen von Tampere beherbergt, ist eine ehemalige Maschinenfabrik. In dem umgebauten Gebäudekomplex sind jetzt ein städtischen Museum zur Geschichte von Tampere, ein Naturwissenschaftliches Museum und - besonders attraktiv für Familien. - das "Finnische Spielemuseum" untergebracht.

Auch das ehemalige Fabrikgebäude der Firma Finlayson, das sich an der Stromschnelle Tammerkoski befindet, ist jetzt ein Museum, das bestimmt vor allem Freunde von Kriminalromanen begeistern wird, nämlich das "Spionagemuseum". Auf demselben ehemaligen Fabrikgelände sind weitere Museen zu finden: das Arbeitermuseum, das Dampfmaschinenmuseum und das Industriemuseum.

Das "Haus der Tampere-Arbeiter"

Im Stadtbezirk Kaakinmaa steht ein besonders interessantes Backsteingebäuden: das "Haus der Tampere-Arbeiter". Es wurde zwischen 1900 und 1912 im Jugendstil errichtet und sollte ursprünglich nur als Wohnhaus für Arbeiterfamilien dienen. Aber schon 1905 wurde auch ein Arbeiter-Theater darin eingerichtet. 

Dieses Theater existiert noch, es hat inzwischen in der Nachbarschaft des "Hauses der Tampere-Arbeiter" ein neues Gebäude erhalten. Das "Haus der Tampere-Arbeiter" beherbergt außer Wohnungen ein Restaurant, einen Konzertsaal, Büros der Universität von Tampere und der Sozialdemokratischen Partei. Und - wie es sich für Tampere gehört. - ein Museum: Das Lenin-Museum.

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